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wright
, frank lloyd [*1867, richland
center, wisconsin, usa, +1959, phoenix, arizona, usa] architekt, designer
w. zählt zu den größten und - mit über 800 bauten - produktivsten architekten des 20. jh.s. er ist ein pionier des betonbaus und entwickelte eine naturnahe bauform, den
"prairie-style". nach dem studium an der ingenieurschule wisconsin arbeitete w. 1888-1893 bei louis sullivan. schon während dieser zeit baute er in eigener regie. im
"larkin" bürogebäude [1905] setzte er als erster vollglas-türen mit eisenrahmen und aircondition ein. durch eine europareise mit ausstellung in berlin wurde er zum impulsgeber für junge architekten wie
walter gropius und ludwig mies von der
rohe. zu den wichtigsten bauten w.s. gehört das guggenheim museum, n.y. [1956-60]. w. entwarf für seine auftraggeber nicht nur häuser, sondern auch inneneinrichtungen, möbel sowie gebrauchsgegenstände. ein beispiel ist der bau des kaiserlichen hotels in tokio [1916-22] für das w. alles entworfen hat, u. a. ein silber-service, das heute als
reedition bei tiffany produziert wird. möbel von w. in einem charakteristischen, streng geometrischen stil werden bei
cassina als reeditionen produziert, z. b. sofa
"robie 3" [1906]. 1932 gründete w. eine private architekturschule, das
"taliesin fellowship". originalobjekte von w. erzielen heute auf versteigerungen
millionen.
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